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Kulturtausch

20.2.2011 - Aachen


Aachen/Marburg

Die letzten Tage standen ganz im Licht von vielen, vielen neuen Eindrücken. Auf der einen Seite hat mein Praktikum in der FeG Aachen begonnen. Auf der anderen Seite waren die GT Studientage in Marburg mit NT Wright.

Am Mittwoch hab ich nach einem schönen Abschiedsessen am Vortag - am Ende doch etwas sentimental - meine Sachen ins Auto gepackt und bin nach Aachen gefahren. Die nächsten sechs Monate lebe ich bei einer sehr netten Gastfamilie. Von der wurde ich, ebenfalls wieder mit tollem Abendessen, sehr freundlich empfangen.
Am nächsten Tag ging es dann zu einem ersten Gespräch zu meinem Praktikumspastor. So langsam wird deutlicher, wo die nächsten Monate meine Schwerpunkte liegen werden. Das ganze ergibt sich gerade nach und nach und ich bin schon sehr gespannt.
Heute durfte ich mich im Gottesdienst vorstellen und meine Gastmutter hat für mich gebetet. Danach habe ich viele, viele Leute getroffen und leider lange nicht von allen die Namen behalten. Aber gut, mit den ersten Leuten verbinde ich kurze Lebensgeschichten oder Ihre Leidenschaften in der Gemeinde. Danach haben gab es noch ein Treffen für "jesus house Aachen". Die gemeinsamen Zeit mit den Aachener Baptisten verging echt schnell und schon war es recht spät. Jetzt sitze ich hier, freu mich doch über das Wahlergebnis.

Ganz andere Eindrücke habe ich auf dem Gesellschaftstransformations Studientag vom mbs sammeln dürfen. Dort hat der Neutestamentler N.T. Wright ein paar seiner Gedanken vorgestellt. Am Freitag war das ganze zwar eine ganz gute Zusammenfassung aber auch nicht viel sensationelles. Ist ja aber auch irgendwie beruhigend, dass Julius Steinberg im AT und Wilfrid Haubeck bei der NT Theologie auch nicht groß andere Erkenntnisse hatten.
Am zweiten Tag wurde es dann konkreter. Es ging um die Auswirkung des ganzheitlichen und AT bezogenen Ansatzes von Wright für unsere Gemeindearbeit und unsere Spiritualität. Das war durchaus bereichernd und beim stilvollen Banken bashing kam sogar Szenenapplaus auf. Allerdings hat Wright das nicht auf so eine billige Art und Weise gemacht und ist dabei also ganz Brite geblieben.
Viel interessanter als die Vorträge waren aber die Menschen die so bei diesem Tag unterwegs waren. Alles irgendwie so familiär wie ein Kreisjugendfestival, gleichzeitig sehr oekumenisch. Sogar einen Mann mit Schläfenlocken habe ich gesehen. Die vielen unterschiedlichen Gespräche zwischendurch fand ich sehr gut. Grazie tutti!
Eher nicht so mein Ding waren dafür die institutionalisierten Bienenkorbzeiten. Ich glaube die wertvollen Gespräche ergeben sich von selbst. Das andere ist wohl einfach nicht so mein Stil.
Insgesamt eine recht gelungene Konferenz.



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