8.2.2007 - Der Hausherr
Heute schon Hausherr gewesen?
Also ich bin`s grad.
Ich sitze in einem ordentlich großen Haus in München, dass in meine Obhut gelegt wurde. Geplant war das ganze nicht. Eigentlich wollte ich jetzt in meiner kleinen Bude sitzen und bügeln. Dafür hab ich jetzt ne gute Ausrede. Bei der Familie mit den 4 Kinder, wo ich einmal in der Woche helfe, is der Kleinste krank. Das Krankenhaus hat beschlossen, dass er bleiben muss und da sind die Eltern jetzt erstmal losgezogen und ich halte hier die Stellung. Oben schlafen 3 kleine Kinder, meistens zumindest, einer is auch ein bissl krank und wacht hin und wieder mal auf. Hausherr is jetzt auch ned mal so übel, schönes großes Wohnzimmer in dem ich jetzt mit dem Laptop der Familie sitzte und schreibe.
Heut in der Früh war ich schon beim Pastor frühstücken, nachdem die Tochter von ihm, der Praktikant und ich mit noch ein paar anderen Leuten nen schönen Abend hatten. Dieses Wochenende rockt dann auch noch gewaltig die Luzi. Morgen erst mal bei ner netten, alten Dame putzen und danach den Kreisgemeindeaufbautag (was für ein Wortungetüm) vorzubereiten. Der steigt dann am Samstag. Wir haben da ein wunderschönes, aber hartes Problem, statt erwarteter 150 Leute kommen 280. Aber wir bekommen alles in den, sind ja ein super Team hier und der Zivi macht halt mal wieder Überstunden.
Am Sonntag gehts dann wohl nach Passau und wir schauen uns da mal so um, wie´s da mit Gemeindegründung ausschaut.
Danach gibts dann das Kontrastprogramm (wenn ich frei bekomm!). Oi, oi, oi alle nach Landsberg. Das eigentlich einzige noch wichtige Spiel diese Saison. Offiziell nur ein Testspiel geht es doch um so viel mehr. Die Bauern sind nur mit unseren Förderlizenzspielern aufgestiegen und haben uns dann auch noch in der Vorbereitung klein gemacht. Dass das Spiel was besonderes ist hat ja die Aktion mit den 5000 Zetteln mit Beschimpfungen beim letzten Spiel in Landsberg gezeigt. Augsburg is heiß und diesmal machen wir die Bauern platt. Unser Herz schlägt mindestens so stark für unseren Verein wie die Faust von Muhammed Ali zu seinen besten Zeiten.
In dem Sinn frei nach Brecht:
"blogt nicht so belanglos!"
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